Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG | Mitgliederzeitung 02/20
35 Europäische Regelung zur Einlagensicherung Die BVR Institutssicherung GmbH, hundertprozentige Tochter des Bundesverbandes für Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), gewährleistet den gesetzlichen Schutzumfang in Höhe von 100.000,00 € je Kunde*in und zugleich den Institutsschutz für die Banken der Genossenschaftlichen Finanzgruppe. Seit Bestehen der Sicherungseinrichtung des BVR hat es noch nie eine Insolvenz einer angeschlossenen Bank gegeben. Daher mussten auch noch nie Einleger*innen entschädigt werden. Die Kundeneinlagen bei Genossenschaftsbanken sind uneingeschränkt abgesichert. Von der Sicherungseinrichtung des BVR geschützt sind Spareinlagen, Sparbücher, Sparbriefe, Termineinlagen, Festgelder und Sichteinlagen auf Girokonten von Privatpersonen und Unternehmen. Hauseigene Inhaber- und Namensschuldverschreibungen der Genossenschaftsbanken fallen ebenfalls in den Schutzbereich der Sicherungseinrichtung. Die Anforderung der EU-Richtlinie, wonach jedes Einlagensicherungssystem in Europa bis 03.07.2024 so ausgestattet sein muss, dass die verfügbaren Finanzmittel 0,8 % der gedeckten Einlagen aller angeschlossenen Institute ent- sprechen, wird das erweiterte genossenschaftliche Institutssicherungssystem erfüllen. Zudem schreibt die Gesetzesregelung vor, dass Kreditinstitute ihre Kunden*innen einmalig bei Aufnahme der Geschäftsverbindung und darüber hinaus jährlich über die Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung informieren müssen. Diese Anforderung erfüllen wir gerne durch die dauerhafte Bereitstellung der vollständigen Informationen auf unserer Website unter: vbao.de/einlegerschutz Damit haben unsere Mitglieder und Kunden*innen jederzeit die Möglichkeit, die entsprechenden Daten aktuell abzurufen. Gerne beantworten unsere Mitarbeiter*innen und Berater*innen Ihre Fragen oder stellen Ihnen die Informationsunterlagen in gedruckter Form bereit. ZEITGEMÄSSE GELDANLAGE MIT INVESTMENTFONDS AUSWEG AUS DEM NIEDRIGZINSDILEMMA Deutsche Sparer leiden weiter unter den Nullzinsen. Warum Investmentfonds eine gute Anlagelösung sein können. Sparbuch, Tagesgeld und Co. werfen keine Zinsen ab. „In absehbarer Zeit wird sich daran kaum etwas ändern“, sagt Artur Kling, Regionalmarktdirektor bei der Volksbank Allgäu-Oberschwa- ben eG. Er erklärt, warum es für Anleger*innen sinnvoll sein kann, stärker auf moderne Anlagefor- men zu setzen, wie etwa Investmentfonds: „Zum einen geht es um die Rendite. Geldanlagen am Kapitalmarkt – wie mit Investmentfonds – bieten ungleich größere Ertragschancen. Zum anderen geht es um Risiken und dabei vor allem um zwei Fragen: Wie viel Risiko muss ich akzeptieren, um meine Anlageziele zu erreichen? Und welche Risiken will ich bei meiner persönlichen Situation eingehen? Hierbei können Fonds ein wesentlicher Teil der Lösung sein.“ Unser Fondspartner Union Investment hält auf seiner Internetseite zu jedem Fonds ausführliche Informationen bereit. Artur Kling lädt Interessierte aber auch zu einem Beratungsgespräch in die Volks- bank ein, um zu prüfen, ob sich Fonds für die persönliche Geldanlage eignen. „Kundeneinlagen sind bei uns durch die BVR Institutssicherung GmbH umfassend geschützt. Denken Sie jedoch in Zeiten niedriger Zinsen an eine zeitgemäße Geldanlage.“ Artur Kling, Regionalmarktdirektor Isny/Kißlegg
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